2 Nierderlage im 10 Spiel.

Das erwartete Spitzenspiel wurde es nicht. Über weite Teile konnten die ohne Andreas Martens angereisten Ice
Dragons nicht an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen, nur Kai Frenzel bewies Normalform. So war die
Niederlage dann auch verdient.
Dabei fing es so gut an. Es lief die 2. Spielminute, als Gordon Nickel im Slot auftauchte, die Scheibe über Bohle und
Klein bekam und zum 0:1 einnetzte. Die Reaktion waren wütende Angriffe der Real Stars, die allerdings immer wieder ihren
Meister im gut aufgelegten Kai Frenzel fanden. Doch schon da war klar, das es ganz schwer werden würde. Die Aufbaupässe
kamen nicht an, in die Abwehr schlichen sich ungewohnte Konzentrationsfehler ein, so daß die Real Stars phasenweise
drückend überlegen wirkten. Dennoch konnten sich die Ice Dragons immer wieder durch gefährliche Konter Luft
verschaffen, doch Stefan Schwarz im Tor der Real Stars blieb Sieger. In der 7. Minute dann kam der längst fällige
Ausgleich der Bergisch Gladbacher durch Derichs auf Vorlage von D. Klein. Im Anschluß fanden die Ice Dragons zwar
etwas besser ins Spiel, aber für einen Torerfolg reichte es nicht, wie auch auf der Gegenseite. So blieb es bis zur
Pause bei diesem Undentschieden.

Nach der Pause kam die beste Phase der Ice Dragons, doch die nun erarbeiten Torchancen blieben ungenutzt. Bergisch
Gladbach dagegen verlegte sich aufs Kontern, was aber erst spät zum Erfolg führte. In der 36. Minute war es Jacek
Wronecki, der auf Vorlage von Lutz Georg Klauck und Steve Blumentritt das 2:1 für die Hausherren erzielte. Vorangegangen
war ein Fehler im Herforder Aufbau, der diese Torchance erst ermöglichte. Nun war Bergisch Gladbach deutlich
überlegen, konnte aber seinerseits seine Torchancen nicht nutzen. So ging es mit diesem knappen Rückstand aus Herforder
Sicht zum 2. Mal in die Kabine.

Das letzte Drittel begannen die Ice Dragons sehr schlecht. Abspielfehler führten zur Torchancen, wenn der Gegner vor
Kai Frenzel war, schafften die Ice Dragons es teilweise über eine Minute lang nicht, sich zu befreien.
Wenn dann doch gelegentliche Konter kamen, verpufften diese wirkungslos in der Bergisch Gladbacher Abwehr.
Dann, in der 51. Minute der vermeintliche Hoffnungsschimmer für die Herforder Fans: Andreas Doppleb tankte sich durch,
scheiterte am Goalie, Bohle kam zum Nachschuß, traf aber nicht. Doch dann ging es ganz schnell. Über J. Wronecki kam
der Puck zu Ingo Angermann, der auf Kai Frenzel zulief, ihn nach links aus dem Tor zog und dann den mitgelaufenen Klauck
so mustergültig bediente, dass der nur einschieben brauchte. Nun lief bei Herford nichts mehr zusammen, es ging nur noch
darum, die Scheibe hinten raus zu kriegen. Da aber Bergisch Gladbach aus dieser Überlegenheit kein Kapital mehr schlagen
konnte, blieb es bis zum Schluß beim 3:1.
Das Spiel hatte nicht das Niveau des Hinspiels, dafür waren die Ice Dragons an diesem Abend zu schwach. Dennoch liegen
sie nach den bisherigen Ergebnissen weiterhin voll im Soll.

Torfolge:
0:1 Nickel/Klein/Bohle (1:44);
1:1 Derichs/D.Klein (6:16);
2:1 J.Wronecki/Klauck/Blumentritt (36:00);
3:1 Klauck/Angermann/J.Wronecki (50:22);

Strafen:
Bergisch Gladbach 14 + 10 (Breuer)
Herford 22 + 2*10 (Bohle, Doppleb)


Erste Niederlage im 9. Spiel!

as 3. Spiel in 3 Tagen, das Wochenende hat die Spieler des HEV viel Kraft gekostet. Vor allem in den
ersten 20 Minuten in Neuwied war es den Ice Dragons anzusehen, nach 20 Minuten hatten die Neuwieder Bären das Spiel
schon fast entschieden.

Die Müdigkeit steckte den Jungs von Andreas Ober noch deutlich in den Knochen, als das Spiel in Neuwied angepfiffen
wurde. Nicht einmal 3 Minuten waren gespielt, als Jakob Lamers das erste Mal hinter sich greifen mußte. In Überzahl
traf Dennis Kobe auf Vorlage von Jens Hergt und Stephan Petry zum 1:0. Und der Schock war noch nicht verdaut, da klingelte
es auch schon wieder. Die vierte Minute lief, als Daniel Walther auf Vorlage von Marco Herbel auf 2:0 erhöhte. Die Ice
Dragons waren fast dauerhaft unter Druck, Jacob Lamers konnte sich über Arbeitsmangel nicht beklagen. Immer wieder waren
die Hausherren schneller und berannten das Herforder Tor. Doch es dauerte bis zur 18. Minute, ehe Wilhelm Hamann auf
Vorlage von Tim Grundl auf 3:0 erhöhen konnte. Diesen Rückstand konnten die Jungs von Adreas Ober halten, bis es in
die erste Pause ging.

Aus der Pause kam eine veränderte Herforder Mannschaft. Anscheinend hatten sie sich die Müdigkeit aus den Beinen
gelaufen, sie kämpften sich ins Spiel zurück. 5 Minuten waren im 2. Drittel gespielt, als Andreas Doppleb im Powerplay
auf Vorlage von Michael Reim zur Aufholjagd blies. Die Ice Dragons waren nun in der Partie drin, die Mannschaften
trafen sich auf Augenhöhe. Und die Herforder wollten sich noch lange nicht geschlagen geben. In der 27. Minuite verkürzte
Patric Buchholz auf Vorlage von Andreas Doppleb aus dem Gewühl heraus zum 2:3. Die Partie war wieder offen. Herford
erkämpfte sich nun die besseren Chancen, Dennis Schmunk, Nils Bohle und Patrick Preuße trafen mehrfach den Pfosten und
die Latte. Dann ein Aufreger in der 35. Minute. Patrick Preuße war in Unterzahl durch, wurde von einem Gegenspieler
festgehalten, versuchte noch den Torabschluß, aber ein Pfiff für die unfaire Verhinderung der klaren Torchance blieb
aus. Nur 3 Minuten später dann das Mißgeschick des Abends. Andreas Doppleb wollte hinter das eigene Tor klären, traf
den Puck nicht richtig und schoß Jacob Lamers so unglücklich an, das der Puck ins Tor trudelte. Der Treffer wurde, da
es Eigentore im Eishockey ja nicht gibt, Marco Herbel zugesprochen. Und wieder lag der HEV 2 Tore hinten. Mit diesem
Zwischenstand ging es dann in die letzte Pause.

Wer nun dachte, die Ice Dragons wären platt, sah sich getäuscht. Nun wurden sie zur spielbestimmenden Mannschaft, die
Gastgeber wußten sich oft nur durch unerlaubte Weitschüsse aus der Umklammerung zu befreien. Wenn mal ein Konter
durchkam, war Jacob Lamers auf dem Posten. Und die Mühe der Ice Dragons wurde belohnt. In der 57. Minute lenkte Lucas
Klein die Scheibe um den geschlagenen Tim Siekmann zum erneuten Anschluß herum. Die Vorlage kam diesmal von André Schäfer.
Und die Drachen wollten mehr. Angriff auf Angriff rollte aufs Neuwieder Tor. Als es eine Minute vor Schluß immer noch
3:4 stand, nahm Andreas Ober Jacob Lamers zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Und in dieser Minute mußte
Tim Siekmann gleich fünf mal den Ausgleich verhindern, was ihm mit tollen Paraden auch gelang. Da die Neuwieder sich in
dieser Phase nicht mehr befreien konnten, blieb es dann beim Endstand von 4:3.

Die Partie war insgesamt auf einem nicht ganz so hohen Niveau wie das Spiel in Herford, was unter den Vorzeichen auch
nicht zu erwarten war. So war auch die Niederlage unglücklich, aber kein Beinbruch. Leider waren die Schiedsrichter
nicht mit den Mannschaften auf Augenhöhe, kuriose Entscheidungen und eine unheitliche Linie sorgten dafür, das Ihnen
das Spiel beinahe entglitt, denn die Nickeligkeiten auf dem Eis nahmen doch zeitweise Überhand. Symptomatisch die
Entscheidung kurz vor Schluß nach einem Handgemenge eine Strafe gegen beide Teams auszusprechen, dabei aber den
eigentlichen Übeltäter Stephan Petry, der in Jakob Lamers reinrutschte und ihn anschließend mit Schlägen traktierte, nicht
zu bestrafen.

Torfolge:
1:0 Kobe/Hergt/Petry (2:57);
2:0 Walther/Herbel (3:54);
3:0 Hamann/Grundl (17:14);
3:1 Doppleb/Reim (24:36);
3:2 Buchholz/Doppleb (26:53);
4:2 Herbel (38:18);
4:3 Klein/Schäfer (56:02);

Strafen:
Neuwied 20 + 10 (Kobe)
Herford 24 + 10 (Köhne)


Mir 12 Feldspielern 6:3 Sieg in Duisburg

Es war eine schwierige Ansetzung für die Spieler des Herforder EV. Nur 8 Stunden nach dem klaren Sieg
gegen Moers ging es mit einer Rumpftruppe, ergänzt durch die Juniorenspieler Alexander Lindt und Jan-Niklas Linnenbrügger
mit dem Bus in Richtung Duisburg. Bei Anpfiff um 12.30 Uhr hatte Michael Pott, auch Trainer Andreas Ober war
verhindert, mit 12 Feldspielern und 2 Torhütern die gleiche Spielerzahl auf der Bank, wie sein Gegenüber. Ziel der um 6
ältere Spieler ergänzten Juniorenmannschaft war es natürlich, die nächsten 3 Punkte einzusammeln.

Der HEV legte auch druckvoll los, merkte aber von Beginn an, das es schwer werden, den gut aufgelegten Duisburger
Torhüter Dominik Henning zu bezwingen. Immer wieder brachte der Duisburger Keeper ein Körperteil zwischen Puck und Tor, so
das es bis zur 17. Minute dauerte, ehe die Herforder das erste Mal jubeln konnten. Auf Vorlage von Michael Reim und
Andreas Doppleb war es Dennis Schmunk, der mit einem Schlenzer in den Winkel die 0:1 Führung erzielte. Das war auch das
einzige Tor in den ersten 20 Minuten und so ging es mit einer knappen Führung in die erste Pause.

Im 2. Drittel dauerte es nicht ganz so lange. In der 23. Minute erhöhte Florian Kiel im Powerplay mit einem Flachschuß
auf 0:2, die Vorarbeit hatten Andreas Doppleb und André Schäfer geleistet. Nur 30 Sekunden später dann die kalte Dusche.
Auf Vorlage von Joey Menzel und und Pascal Behlau verkürzte Phillip Janz auf 1:2. Doch die Ice Dragons reagierten. Wieder
nur eine Minute später, der HEV war erneut in Überzahl, stellte Dennis Schmunk auf Vorlage von Doppleb und Schäfer den
alten Abstand wieder her. Die Ice Dragons waren nun deutlich überlegen, und versuchten mit aller Macht die Scheibe an
Dominik Henning vorbeizubringen. Dabei wurde aber die Defensive vergessen, so das in der 36. Minute Florian Pranckaitis
alleine vor dem inzwischen für Jacob Lamers eingewechselten Lars Morawitz auftauchte und auf 2:3 verkürzte. Doch auch
diesmal blieb die Reaktion des HEV nicht aus, immernoch in der 36. Minute erhöhte Patrick Preuße, schön eingesetzt von
Lucas Klein, auf 2:4. Mit diesem Stand ging es dann in die zweite Pause.

Im letzten Drittel kam die Herforder Mannschaft dann etwas schläfrig aus der Kabine. Nur 11 Sekunden waren gespielt, da
verkürzte Jan Stockenschneider auf Vorlage von Marks Olesko auf 3:4. In den folgenden Minuten fand der HEV nicht zurück
zu seinem Spiel, die Gastgeber waren drauf und dran das Spiel zu drehen. Doch Lars Morawtz hielt die Führung fest, bis
sein Team wieder aufwachte. In der 52. Minute dann war es Lucas Klein, der auf Vorlage von Alexander Lindt und Slava
Koop das 3:5 erzielte. Und als die Gastgeber Ihren Torwart zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahmen, wurde
Alexander Lindt von Lucas Klein und Nils Bohle kurz vor Schluß auf die Reise geschickt, und erzielte den 3:6 Endstand.

Trotz der unglücklichen Ansetzung zeigten die dezimierten HEV Cracks eine engagierte Leistung und die zusätzlich
m itgereisten Juniorenspieler Alexander Lindt und Jan-Niklas Linnenbrügger zeigten deutlich, das sie ganz nah am Team
dran sind.

Torfolge:
0:1 Schmunk/Doppleb/Reim (16:13);
0:2 Kiel/Doppleb/Schäfer (23:23);
1:2 Janz/Behlau/Menzel (24:11);
1:3 Schmunk/Doppleb/Schäfer (25:50);
2:3 Pranckaitis (35:17);
2:4 Preuße/Klein (35:31);
3:4 Stockenschneider/Olesko (40:11);
3:5 Klein/Lindt/Koop (51:48);
3:6 Lindt/Bohle/Klein (59:13);

Strafen:
Duisburg 10
Herford 12


Zweiter Shutout der Saison

Es war kein schönes Spiel, das die gut 400 Zuschauer im kleinen Felde zu sehen bekamen, doch das war
von Anfang an klar. Schließlich mußten die Ice Dragons versuchen ihre Kräfte für das anstrengende Wochenende einzuteilen.
Und mit dem bisher sieglosen Tabellenletzte aus Moers kam auch kein Spielerisch starkes Team nach Herford. Am Ende
stand für die Cracks des HEV ein klarer 9:0 Sieg zu Buche, der aber schwerer erarbeitet war, als viele nach dem leichten
12:1 Sieg in Moers vermutet hatten.

Von der ersten Minute an merkte man, das man auf ein anderes Team des GSC Moers spielte als noch vor 2 Wochen. Mit
einem starken Rene Hippler im Tor spielten die Gäste aggressiver nach vorne und erarbeiteten sich diverse Torchancen, die
Lars Morawitz aber routiniert entschärfte. Der HEV dagegen fand erst gar nicht zu seinem Spiel. So dauerte es
12 Minuten, ehe das erste Mal ein Treffer bejubelt werden konnte. Auf Vorlage von Florian Kiel und Nils Bohle schob
Lucas Klein die Scheibe an Rene Hippler vorbei und brachte den HEV mit 1:0 in Führung. Langsam aber sicher erarbeitete
sich der HEV ein immer größeres Übergewicht, ließen aber die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen. In der 20. Minute
dann war es aber so weit. Tristan Weiße wure von Dennis Schmunk angespielt, zog den Moerser Goalie aus seinem Kasten, der
versuchte den Winkel zu verkürzen und legte dann in die Mitte auf den heran rauschenden Patrick Preuße, der nur noch
zum 2:0 einschieben mußte. Und nur 20 Sekunden später war es Tristan Weiße, der auf Vorlage von Patric Buchholz und
Andreas Doppleb auf 3:0 erhöhte. Mit diesem Zwischenstand ging es dann in die erste Pause, der HEV war voll im Soll.

Das zweite Drittel begannen die Hausherren gleich viel aggressiver, wollten den Vorsprung unbedingt ausbauen.
In der 24. Minute, der HEV war in Überzahl, kam der Puck über Martens und Preuße zu Schmunk, der aus spitzem Winkel
zum 4:0 einschoß. Und nur 2 Minuten später war es erneut Schmunk, der diesmal auf Vorlage von Schäfer und Preuße
auf 5:0 erhöhte. Wenige Minuten später dann Glück für den Herforder Goalie Lars Morawitz. Durch einen Abwehrfehler
sprang im die Scheibe gegen den Schlittschuh, er versuchte zu sichern und Griff daneben. Den Abpraller schoß ein
Moerser Spieler ins Netz, aber der Schiri hatte schon abgepfiffen, da er dachte Morawitz hätte den Puck sicher. Es
blieb beim 5:0. Der HEV war nun drückend überlegen, ohne spielerisch zu glänzen. Und es kam wieder das Manko der
letzten Wochen zu Tage: Entweder war der stark haltende Goalie im Weg, oder die Spieler überschätzten die Breite
des Tores. So blieb es bis zur 2. Pause beim 5:0.

Im letzten Drittel dann gab Coach Andreas Ober seinen Stammkräften immer wieder eine Pause und wirbelte die Reihen
ein wenig durcheinander. Doch der Herforder Überlegenheit tat dies keinen Abbruch. In der 44. Minute war Slava Koop
auf Vorlage von Schmunk und Martens erfolgreich zum 6:0, in der 45. Minute gab es dann sogar einen Treffer in Unterzahl
zu bejubeln. Von Doppleb und Reim auf die Reise geschickt war Lucas Klein vor dem Tor eiskalt und lies Hippler
keine Abwehrchance. In der 49. Minute dann besonders großer Jubel auf dem Eis, als Kapitän Michael Reim auf Vorlage von
Tristan Weiße endlich seinen ersten Saisontreffer erzielte, nachdem er in den vergangenen Spielen häufig an Pfosten
und Latte gescheitert war. Und nur 2 Minuten später kam die Scheibe über Weiße und Koop zu Doppleb, der mit einem
unwiderstehlichen Sololauf durch die Gegnerische Verteidigung zum 9:0 Endstand traf. Die Ice Dragons taten nun nicht mehr
als nötig, um Kräfte zu sparen, konzentrierten sich darauf, hinten nichts zuzulassen. So verhalfen Sie Lars
Morawitz, der eine sehr gute Leistung brachte, zu seinem ersten Shut Out im Dress des HEV.

Schon heute um 12.30 Uhr geht es weiter für den HEV, die Ice Dragons treten beim Tabellenvorletzten aus Duisburg an.

Torfolge:
1:0 Klein/Kiel/Bohle (12:05);
2:0 Preuße/Weiße/Schmunk (19:03);
3:0 Weiße/Buchholz/Doppleb (19:24);
4:0 Schmunk/Preuße/Martens (23:25);
5:0 Schmunk/Schäfer/Preuße (25:33);
6:0 Koop/Schmunk/Martens (43:30);
7:0 Klein/Bohle/Reim (44:34);
8:0 Reim/Weiße (48:30);
9:0 Doppleb/Weiße/Koop (51:04);

Strafen:
Herford 10
Moers 14


4:2 Sieg gegen die Aliens

Auch im 6. Saisonspiel blieben die Ice Dragons ungeschlagen, aber es war die erwartet schwere Aufgabe. Vor gut
500 Zuschauern im Eisstadion „Im kleinen Felde“ konnten die Hausherren nur in kurzen Phasen an die guten Leistungen der
vergangenen Spiele anknüpfen.

Von Anfang an gingen beide Mannschaften hohes Tempo, Torchancen blieben jedoch aus. Zu ungenau agierten die Sturmreihen
beider Teams, die Verteidgungsreihen konnten sich immer wieder über einfache Scheibengewinne freuen. In der 6. Spielminute
war es dann auch ein Scheibenverlust der Herforder Stürmer, dr zu einem Ratinger Konter durch Eugen Novossjolov führte.
Timo Becker eilte hinterher, konnte den Poaß zu Dennis Hesse allerdings nicht verhindern. Dessen Schuß wehrte Kai Frenzel
noch bravourös ab, den Abpraller dagegen konnte Philip Allinger ohne Probleme verwandeln, die Ice Dragons lagen 0:1 zurück.
Die Ice Dragons versuchten zu reagieren, aber ganz zwingend waren die Aktionen doch nicht. So mußte eine Überzahlsituation
herhalten, um auszugleichen. In der 9. Minute war es Slava Koop, der in numerischer Überlegenheit den Puck im Tor
unterbrachte. Anschließend drückten die Ice Dragons, die Aliens konterten, Tore fielen aber keine mehr. So ging es mit
diesem Unentschieden in die erste Pause.

Im 2. Drittel kamen die Hausherren mit viel mehr Elan aus der Kabine, die Ice Aliens wußten nicht wie Ihnen geschah. 29
Sekunden waren gespielt, da stand es schon 2:1. Auf Vorlage von Patric Buchholz und Patrick Preuße hieß der Torschütze
Andreas Martens. Im Anschluß erspielten sich die Ice Dragons reihenweise tolle Torchancen, wollten ihre Sache aber zu
schön machen. In der 25. Minute dann kam der spektakulärste Treffer des Abends. Herford war in Überzahl, die Aliens
schlugen die Scheibe raus. Frenzel stoppten den Puck an und gab ihn an Andreas Doppleb weiter. Der startete zu einem
unwidersstehlichen Solo, ließ alle 4 Gegenspieler aussteigen und schloß mit einem satten Schuß durch die Schoner von
Carsten Sohlbach zum 3:1 ab. In der Folgezeit schlichen sich wieder Fehler im Herforder Spiel ein, und das sollte sich
rächen. In der 28. Minute kamen die Aliens nochmal zum Anschluß, als Kristian Isenberg von Gerhard Engler und Andre
Wilmshöfer in Szene gesetzt wurde. Die Ice Dragons wollten wieder davonziehen, scheiterten jedoch an Carsten Sohlbach oder
der eigenen Chancenverwertung. Auf der Gegenseite mußte Kai Frenzel bei den gefährlichen Kontern der Gäste ein ums andere
Mal Kopf und Kragen riskieren, um die Führung zu verteidigen. Tore fielen im 2. Drittel aber keine mehr, und so ging es
mit diesem 3:2 in die 2. Pause.

Im letzten Drittel ein ähnliches Bild. Bis zur 48. Minute. In Überzahl scheiterte Gordon Nickel aus spitzem Winkel am
Innenpfosten, um es nur wenige Sekunden später doch besser zu machen. Ein toller Spielzug von Lucas Klein und Patrick
Preuße brachte Nickel am Pfosten in Schußposition, die Scheibe kam zu ihm und es stand 4:2. Nun setzten die Ice Aliens
alles auf eine Karte, setzten den HEV unter Druck. Doch Kai Frenzel war der Fels in der Brandung. Herford hingegen
verlegte sich aufs Kontern, traf aber auch nicht, selbst, als die Aliens den Torwart zu Gunsten eines 6. Feldspielers
vom Eis nahmen. So blieb es beim 4:2 und beim 6. Sieg im 6. Spiel für die Ice Dragons.

Torfolge:
0:1 Allinger/Hesse/Novossjolov (5:45);
1:1 Koop (8:36);
2:1 Martens/Buchholz/Preuße (20:29);
3:1 Doppleb/Frenzel (24:22);
3:2 Isenberg/Engler/Wilmshöfer (27:44);
4:2 Nickel/Preuße/Klein (48:06)

Strafen:
Herford 28 + 10 (Nickel)
Ratingen 22


12:1 Kantersieg in Moers

Mit einem ungefährdeten 12:1 Sieg in Moers haben die Ice Dragons ihre erste Auswärtsaufgabe ohne Mühe
gemeistert und bleiben weiterhin ungeschlagen.

Vom ersten Bully an war klar, das der HEV sich keinen Patzer erlauben wollte. Die Spieler von Andreas Ober machten
sofort Druck und schnürten den GSC Moers ein, allein in den ersten 30 Sekunden wurden 3 hochkarätige Chancen vergeben.
Es dauerte aber trotzdem nur 54 Sekunden, bis die mitgereisten Anhänger das erste Mal jubeln konnten. Auf Vorlage von
Andre Schäfer hatte Nils Bohle keine Mühe die Scheibe einzuschieben. Doch wie schon am Freitag nahmen die Ice Dragons
anschließend ein wenig Tempo raus, spielten zwar überlegen und druckvoll, aber nicht mehr ganz so konsequent. Dennoch
konnte Tim Horstbrink in der 7. Minute in Überzahl zum 2:0 abstauben. Viel Gegenwehr boten die Moerser nicht, erst in
der 10. Minute kam der erste echte Torschuß auf den von Lars Morawitz hervorragend gehüteten Herforder Kasten. Und das
nächste Ausrufezeichen setzte wieder der HEV. In der 16. Minute kam Andre Schäfer durch einen Schnitzer der gegnerischen
Abwehr an den Puck und hämmerte ihn unhaltbar in die Maschen. Nur 30 Sekunden später jedoch gab es einen Rückschlag für
den HEV. Cobé erkämpfte sich die Scheibe im Mitteldrittel, marschierte auf dem rechten Flügel in die Herforder Zone,
spielte zu Olaf Tellers und der brachte Peter Goldbach so in Stellung, das das 1:3 aus Sicht der Hausherren nur noch
Formsache war. Lars Morawitz hatte keinerlei Abwehrschance.
Doch dieser Treffer schien den HEV zu reizen. Innerhalb von nur 80 Sekunden schraubten Doppleb (auf Vorlage von
Preuße), Klein (auf Vorlage von Bohle und Göldner) und Köhne (auf Vorlage von Buchholz) das Ergebnis auf 6:1 in die Höhe.
Mit diesem Stand ging es in die erste Pause.

Zum zweiten Drittel räumte der Moerser Keeper Markus Amlow seinen Platz für Robert Micus, der zu Anfang des Drittels
wesentlich weniger zu tun hatte, als sein Vorgänger. Die ersten Minuten des 2. Drittels gehörten klar dem GSC Moers, der
HEV tat nicht mehr als nötig, verließ sich häufig nur auf die hervorragenden Reflexe von Lars Morawitz. Doch lange
konnten die Gastgeber den Druck nicht aufrechthalten, die Ice Dragons nahmen langsam wieder an Fahrt auf. So dauerte es
bis zur 36. Minute, ehe wieder ein Tor fiel. Auf Vorlage von Tristan Weiße und Patrick Preuße konnte Tim Horstbrink den
neuen Goalie erstmalig überwinden. Und er fand nur 2 Minuten später einen Nachahmer, als Sebastian Köhne, diesmal war
Horstbrink zusammen mit Preuße der Vorarbeiter, zum 8:1 vollstreckte. Mit diesem Zwischenstand ging es in die letzte
Pause, und auf den Rängen war man sich sicher, den ersten Zweistelligen Sieg der Ice Dragons in dieser Saison bejubeln
zu können.

Doch bis da hin war es noch ein weiter Weg. Erst in der 47. Minute fiel das 9te Herforder Tor. Bohle traf auf Vorlage
von Göldner und Klein. Aber nur 60 Sekunden später war es dann so weit. Tim Horstbrink erhöhte auf Vorlage von Patrick
Preuße mit seinem 3. Treffer an diesem Abend auf 10:1. Anschließend verwalteten die Ice Dragons das Ergebnis, das
Spiel verflachte. Doch in der 59. Minute ließ sich dann doch noch ein Treffer bejubeln. Auf Vorlage von Patrick Preuße
schoß Ricardo Göldner von der Seite auf den Moerser Goalie, der bekam die Scheibe an die Schlittschuhe und es stand 11:1.
Und da die Ice Dragons an diesem Abend fast immer im Doppelpack trafen, erhöhte Andreas Doppleb kurz vor der Sirene auf
Vorlage von Andreas Martens und Slava Koop noch auf 12:1.

Torfolge:
0:1 Bohle/Schäfer (0:54);
0:2 Horstbrink (6:50);
0:3 Schäfer (15:35);
1:3 Goldbach/Tellers/Cobé (16:00);
1:4 Doppleb/Preuße (17:31);
1:5 Klein/Göldner/Bohle (17:42);
1:6 Köhne/Buchholz (18:54);
1:7 Horstbrink/Preuße/Weiße (35:22);
1:8 Köhne/Horstbrink/Preuße (37:42);
1:9 Bohle/Göldner/Klein (46:29);
1:10 Horstbrink/Preuße (47:25);
1:11 Göldner/Preuße (58:36);
1:12 Doppleb/Martens/Koop (59:49)

Strafen:
Moers 20 + 10 (Tellers)
Herford 8


klarer 8:2 Sieg gegen Ostholland

618 zahlende Zuschauer, ein nur mit 10 Feldspielern angetretener Gegner aus dem Tabellenkeller und eine
starke Herforder Mannschaft ergeben einen deutlichen Sieg. So einfach sah die Rechnung vor dem Spiel aus, doch so ganz
wollten sich beide Teams nicht an diese Gleichung halten. In einer schwachen Partie, die zu keiner Zeit das Nieau der
letzten Spiele erreichte, setzten sich die Ice Dargons am Ende zwar deutlich mit 8:2 durch, taten sich aber deutlich
schwerer als erhofft.

Dabei fing alles so gut an. 87 Sekunden waren gespielt, als die Scheibe über Gordon Nickel und André Schäfer zu Lucas
Klein kam, der sie dann an Marek Hanisz im Nordhorner Tor vorbeibuxierte. Die Zuschauer im Eisstadion
„Im kleinen Felde“ erwarteten nun ein Schützenfest ihrer Mannschaft, doch weit gefehlt. Schon in den ersten 5 Minuten
mußte Kai Frenzel 2 mal gegen den allein auf ihn zukommenden Erik Vollmann klären, der durch haarstreubende Abspielfehler
zu diesen Möglichkeiten kam. Die Ice Dragons wirkten fahrig, unkonzentriert und brachten die Gäste immer wieder ins Spiel.
So dauerte es bis zur 15. Minute, ehe die Herforder Anhänger erneut jubeln konnten. Diesmal war es Patric Buchholz, der
Hansiz auf Vorlage von Schäfer und Doppleb mit einem tollen Schlenzer überwand. Das dann nur eine Minute später erneut
Lucas Klein traf, der damit, wundervoll eingesetzt von Nickel und Bohle, auf 3:0 erhöhte, erweckte den Eindruck, als
wären die Ice Dragons nun voll da und wollten den Gegner an die Wand spielen. Doch Nordhorn wehrte sich. In der
17. Minute, Nordhorn war im Powerplay, verkürzte Vollmann mit einem tollen Schlagschuß auf 3:1. Mit diesem Zwischenstand
ging es dann in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann nicht so gut wie das erste. Weiterhin spielten die Ice Dragons deutlich unter Ihren Möglichkeiten.
Was sich auch prompt rächte. In der 26. Minute, wieder war Herford in Unterzahl, kam der Puck über Sascha Schophuis zu
Dennis Lesage, der aus ein paar Metern abzog und den bei diesem Tor unglücklich aussehenden Kai Frenzel überwand. Es
stand nun nur noch 3:2, nach Toren war das Spiel wieder offen. Dieser Treffer schien die Jungs von Andreas Ober geweckt
zu haben. Sie erhöhten nun das Tempo, die Pässe kamen genauer und minutenlang wurden die Bullydogs ins eigene Drittel
gedrängt. Doch die Scheibe wollte einfach nicht ins Tor. Ein überragend haltender Marek Hanisz und eine erneut stark
verbesserungsfähige Chancenverwertung verhinderten einen weiteren Herforder Treffer. Bis zur 39. Minute. Tim Horstbrink
erkämpfte sich im gegnerischen Drittel den Puck, spielte auf Sebastian Köhne und der erhöhte auf 4:2. Mit diesem
Zwischenstand ging es in die 2. Pause.

Das letzte Drittel dann wurde einseitiger. Die Kräfte der Gäste liessen ein wenig nach, und die Ice Dragons hielten
zeitweise das Tempo sehr hoch. So erhöhte Lucas Klein in der 44. Minute mit seinem dritten Treffer, wieder mustergültig
von Gordon Nickel und Nils Bohle ins Szene gesetzt, auf 5:2. Dann mußten die Zuschauer wieder auf einen Treffer
warten, denn erneut blieben beste Chancen ungenutzt. Doch in der 55. Minute war es dann soweit. Von Andreas Doppleb auf
die Reise geschickt, zog Lucas Klein auf und davon und ließ Hanisz bei seinem 4. Treffer erneut keine Chance. Nur eine
Minute später dann war es Gordon Nickel, der auf 7:2 erhöhte. Toll freigespielt von Lucas Klein und Timo Becker hatte
er Zeit, sich die Ecke auszusuchen. Und wieder nur 2 Minuten später war es erneut Lucas Klein, der mit seinem 5. Tor
an diesem Abend den Schlußpunkt setzte.

Torfolge:
1:0 Klein/Schäfer/Nickel (1:27);
2:0 Buchholz/Schäfer/Doppleb (14:27);
3:0 Klein/Nickel/Bohle (15:23);
3:1 Vollmann/Schophuis/Hooke (17:02);
3:2 Lesage/Schophuis (25:24);
4:2 Köhne/Horstbrink (38:07);
5:2 Klein/Nickel/Bohle (43:55);
6:2 Klein/Doppleb (54:27);
7:2 Nickel/Becker/Klein (55:04);
8:2 Klein/Nickel/Schäfer (56:57);

Strafen:
Herford 16
Nordhorn 14


3:2 Sieg gegen Aufstiegsfavorit Bergisch Gladbach

Wieder waren gut 600 Eishockeyfans in die Eishalle „Im kleinen Felde“ gepilgert, um sich das Spitzenspiel
zwischen den Herforder Ice Dragons und den bis dato ungeschlagenen Realstars aus Bergisch Gladbach anzuschauen. Und
sie wurden nicht enttäuscht, denn „ihre“ Ice Dragons rangen den Spitzenreiter in einem packenden Match glücklich, aber
nicht unverdient mit 3:2 nieder.

Dabei gehörten die ersten Minuten klar den Realstars. Zwar hatten die Spieler vom ESV Bergisch Gladbach eine lange
Anreise mit einigen Staus in den Knochen, jedoch hielt sie das nicht davon ab, sofort Gas zu geben. Die ersten Minuten
gehörten klar dem Gast, der mit einer etwas reiferen Spielanlage zu überzeugen wußte. Doch Jacob Lamers im Herforder
Kasten hielt was zu halten war, während auf der Gegenseite Stefan Schwarz bei den brandgefährlichen Kontern der
Gastgeber, wie zum Beispiel einem Alleingang von Ricardo Göldner, mit tollen Paraden glänzte! In der 8. Minute dann
zahlte sich der Druck der Gäste aus. In doppelter Überzahl wurde Andre Berk von Christoffer Zeh und Sascha Derichs
wunderbar freigespielt und erzielte mit einem fulminanten Schlagschuß die Gästeführung. Dieses „Hallo Wach“ kam bei
den Ice Dragons an. Sie attackierten nun früher, setzten sich stärker zur Wehr und kamen Ihrerseits zu guten Chancen.
So auch in der 13. Minute, als Andreas Doppleb bei einer klaren Konterchance von den Beinen geholt wurde und die
unparteiischen auf Penalty entschieden. Dennis Schmunk lief an, doch Stefan Schwarz ließ sich nicht überwinden. Das
Spiel wogte nun hin und her, mit leichten Feldvorteilen auf Seiten der Gäste, weitere Tore wollten jedoch, trotz
häufiger Strafzeiten auf beiden Seiten nicht fallen und die Ice Dragons gingen mit diesem knappen 1:0 Rückstand in
die erste Pause.

Im zweiten Drittel ging es mit der gleichen hohen Intensität weiter, doch langsam gewannen die Ice Dragons leicht die
Oberhand und kamen so in der 32. Minute in doppelter Überzahl zum Ausgleich. Dennis Schmunk und Gordon Nickel hatten
Patrick Preuße am langen Pfosten mustergültig bedient und der brauchte „nur“ zum 1:1 einzuschieben. Doch dieser
Spielstand war nicht von Dauer. Gordon Nickel saß auf dem Sünderbänkchen als Alexander Ziegenhan die Realstars auf
Vorlage von Jacek Wronecki und Lutz-Georg Klauck erneut in Führung brachte. Doch die Ice Dragons kannten die richtige
Antwort. Das Tor von Stefan Schwarz wurde nun regelrecht berannt, der Scheibe jedoch wollte nicht über die Linie. Als
im letzten Drittel noch 20 Sekunden zu spielen waren, kam es zum größten Aufreger des Spiels. Nach einem ungeahndeten
rüden Stockfoul verlor Dennis Schmunk die Nerven und fing eine Prügelei mit Christoffer Zeh an. Die beiden liessen sich
auch von den Unparteiischen nicht trennen und da auch weitere Spieler beider Teams in dieses Handgemenge eingriffen, zogen
die Unparteiischen die Drittelpause vor.

Nach der Pause wurden jeweils Matchstrafen gegen Dennis Schmunk und Christopher Zeh ausgesprochen, Andreas Martens und
Jacek Wronecki wurden mit 5 plus Spieldauer belegt und Ricardo Göldner und Marcin Wronecki bekamen jeweils 2+2+Spieldauer.
Die Herforder Fans peitschten nun die Ihrer ersten „Reihe“ beraubte Mannschaft nach vorne, und die Unterstützung zeigte
Wirkung! In der 44. Minute war es erneut Patrick Preuße, der auf Vorlage von Tim Horstbrink und Sebastian Köhne den
umjubelten Ausgleich erzielte. Jetzt machten die Ice Dragons Druck, versuchten das Spiel zu entscheiden, während man den
Realstars anmerkte, das sie schwierigkeiten hatten, das Herforder Tempo mitzugehen. Dennoch kamen auch die Gäste immer
wieder zu Torchancen, vor allem in Überzahl waren Sie brandgefährlich. Doch Jacob Lamers hielt seinen Kasten nun sauber
und in der 54. Minute fiel die Entscheidung. Von Gordon Nickel und Patrick Preuße auf die Reise geschickt, lief Lucas
Klein Freund und Feind auf und davon und ließ dem starken Gäste Goalie keine Chance. Herford hatte das Spiel gedreht.
Anschließend gab es noch hochkarätige Torchancen auf beiden Seiten, doch weder schaffte der ESV Bergisch Gladbach den
Ausgleich, noch konnten die Ice Dragons erhöhen. Selbst als der Trainer der Gäste den Torwart zu Gunsten eines weiteren
Feldspielers vom Eis nahm, fiel kein weiteres Tor. Am Ende setzten sich Ice Dragons auch im dritten Heimspiel dieser
Saison durch und konnten dem Topteam der Liga ein Bein stellen!

Schon in der nächsten Woche sind die Bullydogs aus Nordhorn zu Gast. Fehlen werden definitiv Martens, Göldner und
Schmunk auf Grund Ihrer Sperren. Allerdings haben die Ice Dragons bewiesen, das Sie genug Tiefe im Kader haben, um auch
ohne diese enorm wichtigen Spieler zu gewinnen!

Torfolge:
0:1 Berk/Zeh/Derichs (7:57);
1:1 Preuße/Nickel/Schmunk (31:50);
1:2 Ziegenhan/J. Wronecki/Klauck (38:45);
2:2 Preuße/Horstbrink/Köhne (43:07);
3:2 Klein/Preuße/Nickel (54:38);

Strafen:
Herford 37 + 2 * Spieldauer (Martens, Göldner) + Matchstrafe (Schmunk)
Bergisch Gladbach 37 + 2 * Spieldauer (J. Wronecki, M. Wronecki) + Matchstrafe (Zeh)


5:3 Sieg gegen Neuwied

60 Minuten Powereishockey sahen die erneut gut 600 Zuschauer im Eisstadion „Im kleinen Felde“. 60 Minuten, nach
denen der Herforder EV den 2. Sieg im 2. Spiel feiern konnte. Nach zwischenzeitlicher 4:0 Führung liessen sich die Ice
Dragons innerhalb von nur 64 Sekunden fast noch die Butter vom Brot nehmen, um dann am Ende hochverdient mit 5:3 die
Oberhand zu behalten.

Das Spiel begann mit 30 Minuten Verspätung, da der EHC Neuwied sich mit den Blechlawienen auf der A2 rumschlagen mußte
und insgesamt 4 Staus zu überstehen hatte, und mit ein paar Überraschungen. Die angeschlagenen Spieler bissen auf die
Zähne, selbst Andreas Martens, der eigentlich auf Grund seiner Schicht abgesagt hatte, ließ es sich nicht nehmen, direkt
von seinem Arbeitsplatz aufs Eis zu stürmen. Und dann war da noch die ominöse Nr. 27, mit der Gordon Nickel nach
langer, langer Pause sein Comeback auf Herforder Eis gab. Und was für eins. Doch der Reihe nach. Die Ice Dragons begannen
das Spiel so, wie von Trainer Andreas Ober vorgegeben. Mit schnellem, druckvollem Spiel und vollem Einsatz brachten Sie
die Bären, denen man im ersten Drittel die lange Anfahrt noch anmerkte, ein ums andere Mal in Bedrängnis. Der EHC Neuwied
wußte gar nicht wie ihm geschah, da war es auch schon passiert. Es waren grade einmal 3 Minuten und 46 Sekunden
gespielt, als der Puck über André Schäfer und Lucas Klein zu Gordon Nickel kam, der im Slot abzog und Tim Siekmann im
Neuwieder Tor keine Chance ließ! Herford drückte weiter, der EHC Neuwied kam in dieser Phase nur zu gelegentlichen
Kontern, die aber alle vom glänzend aufgelegten Jacob Lamers im Herforder Tor entschärft werden konnten. Nur langsam
konnte sich der EHC Neuwied aus der Umklammerung lösen, spielbestimmend blieben aber die Ice Dragons. Reihenweise wurden
beste Chancen vergeben, Tim Siekmann im Neuwieder Kasten hatte einen Sahnetag erwischt. Doch auch Jacob Lamers hatte
immer wieder gut zu tun, wenn die Bären ihre gefährlichen Konter fuhren oder wenn der HEV in Unterzahl war. So ging es
mit diesem 1:0 in die erste Pause.

Das 2. Drittel lief ähnlich wie das erste. Der HEV drückte, der EHC Neuwied konterte, und versuchte seine
Powerplaychancen zu nutzen. Doch beide Mannschaften kamen zu keinem zählbaren Erfolg. Es blieb spannend. Einziger
echter Aufreger im 2. Drittel war da in der 39. Minute die Spieldauerstrafe gegen Patrik Morys, der wegen hohen Stocks
mit Verletzungsfolge, Andreas Martens zog sich dabei einen Cut an der Oberlippe zu, des Feldes verwiesen wurde. Da Morys
die Strafe beim Schiedsrichter noch unschön kommentierte, gab es für ihn noch eine zweite Spieldauerstrafe oben drauf.
Anschließend hatten die Ice Dragons eine 5 Minütige Überzahl, konnten diese aber im 2. Drittel nicht nutzen. Es blieb
also auch in der 2. Pause bei dem knappen 1:0.

Das letzte Drittel begann der HEV noch mit 3 Minuten Restpowerplay, allerdings wurden selbst beste Chancen nicht genutzt.
Doch dann kam die 44. Minute. Auf Vorlage von Ricardo Göldner zog Slava Koop ab, Nils Bohle bekam den Abpraller, umkurvte
den am Boden liegenden Tim Siekmann und netzte zum 2:0 ein. Der Bann schien gebrochen, der HEV legte eine Schippe drauf.
Angriffswelle auf Angriffswelle rollte, und in der 46. Minute rappelte es erneut. Im Powerplay durfte sich Andreas Doppleb
auf Vorlage von Andreas Martens und André Schäfer in der Torschützenliste eintragen lassen. Und nur eine Minute später war
es, erneut im Powerplay, Dennis Schmunk, der auf Vorlage von Slava Koop und Andreas Doppleb auf 4:0 erhöhte. Im Gefühl
des sicheren Sieges verloren die Mannen von Andreas Ober nun kurz die Konzentration, was sich bitter rächte. Innerhalb
von nur 64 Sekunden waren es Dennis Kobe und 2 mal Marco Herbel, die mit 3 Kontern, den ersten Neuwieder Torchancen im
letzten Drittel, auf 3:4 verkürzten. Es waren grade einmal 49. Minuten gespielt, das Spiel war wieder offen. Andreas
Ober nahm nun eine Auszeit, um sein Team zur Ruhe zu mahnen, und das hatte Erfolg. In den letzten 10 Minuten entwickelte
sich ein offener Schlagabtausch. Der EHC Neuwied versuchte nun mit breiter Brust das Spiel endgültig zu drehen, während
der HEV versuchte, die Früchte von fast 40 Minuten Überlegenheit einzufahren. Und der HEV war in seinem Bestreben
erfolgreicher. In der 52. Minute wurde Nils Bohle von Florian Kiel und André Schäfer auf die Reise geschickt, setzte sich
gegen einen Verteidiger durch, zog in den Slot und zog zum erlösenden 5:3 ab. Bei diesem Gegentreffer sah der vorher
fehlerlose Tim Siekmann erstmals nicht gut aus. Anschließend war der Widerstand gebrochen, doch auch jetzt konnten die
Ice Dragons beste Chancen nicht nutzen. So blieb es bis zum Schluß beim hochverdienten 5:3.

Ein überragender Tim Siekmann im Neuwieder Tor und die mangelnde Kaltschnäuzigkeit der HEV Spieler verhinderten einen
deutlicheren Sieg der Ice Dragons, der auch absolut verdient gewesen wäre.
Die Abschlußschwäche müssen die Ice Dragons im Laufe der Woche noch abstellen, denn schon am kommenden Freitag kommt
mit den Real Stars aus Bergisch Gladbach das nächste Topteam zu Besuch!

Torfolge:
1:0 Nickel/Klein/Schäfer (3:46);
2:0 Bohle/Koop/Göldner (43:31);
3:0 Doppleb/Martens/Schäfer (45:16);
4:0 Schmunk/Koop/Doppleb (46:57);
4:1 Kobe/Hammann (47:52);
4:2 Herbel/Walther (48:29);
4:3 Herbel/Walther/Hergt (48:56);
5:3 Bohle/Kiel/Schäfer (51:08)

Strafen:
Herford 18 + 2*10 (Martens/Nickel)
Neuwied 23 + 2* Spieldauer (Morys)


HEV gewinnt 9:0 gegen Duisburg

Vor über 600 Zuschauern starteten die Ice Dragons am Freitag Abend mit einem 9:0 Kantersieg in die Verbandsliga.
In der äußerst fairen Partie wirkte der Underdog aus Duisburg phasenweise hilflos gegen die Mannschaft des HEV. Dennoch
gaben die tapfer kämpfenden Duisburger Jungfüchse nie auf und griffen auch nicht zu unfairen Mitteln, um sich gegen die
Niederlage zu stemmen, sondern blieben Ihrer fairen Linie treu!

Zeit zum Abtasten blieb beiden Mannschaften nicht. Schon nach 26 Sekunden klingelte es zum ersten Mal. Patrick Preuße
fing einen Paß im Gegnerischen Drittel ab und hämmerte die Scheibe aus drei Metern flach am Torwart vorbei in die Maschen.
Damit saß gleich der erste Torschuß im Spiel. Im Anschluß daran kam die stärkste Phase der Duisburger, bis zur 12.
Spielminute hielten sie die Begegnung offen, während sich die Ice Dragons noch finden mußten. Ein paar Mal mußte Kai
Frenzel in dieser Phase eingreifen, um den Ausgleich zu verhindern. Doch mit jeder Minute Spielzeit wurden die Ice
Dragons sicherer, ließen immer weniger zu, die Pässe wurden genauer. Das brachte dann in der 12. Minute das 2:0. Auf
Vorlage von Patric Preuße war es Andreas Martens, der den Puck am starken Dominik Henning im Duisburger Tor
vorbeistocherte. Anschließend gab es eine Strafe gegen Slava Koop, und im folgenden Powerplay kamen die Duisburger das
letzte Mal gefährlich vor das Herforder Tor. Der Herforder Druck wurde immer größer, und folgerichtig kam das 3:0 in
der 18. Minute. Diesmal war es Nils Bohle, der sich, schön in Szene gesetzt von Ricardo Göldner und Lucas Klein, in die
Torschützenliste eintragen konnte. Anschließend passierte nicht mehr viel auf dem Eis und es ging mit diesem 3:0 in die
erste Pause.

Zu Beginn des 2. Drittels räumte dann Kai Frenzel seine Platz zwischen den Pfosten und Lars Morawitz bekam die Chance, sich
erstmalig vor heimischen Publikum zu präsentieren. Viel zu tun bekam er allerdings nicht. Zu drückend war die
Überlegenheit der Ice Dragons. Das 4:0 in der 26. Minute durch Ricardo Göldner, vorbereitet von Lucas Klein und Nils
Bohle, war dar nur die logische Folge. Zwar versuchten die Füchse nun, durch Konter zum Erfolg zu kommen, aber entweder
blieben sie in der Herforder Verteidigung hängen oder Lars Morawitz war zur Stelle. Auf der Gegenseite machte es dann
Florian Kiel in der 30. besser, der auf Vorlage von Dennis Schmunk und Andreas Martens das 5:0 erzielte. Und nun kam
die druckvollste Phase des HEV. Von der 31. bis zur 38. Minute kamen die Füchse nicht aus ihrem Drittel. Die Ice Dragons
waren immer einen Schritt schneller, spielten mit den Duisburger Verteidigern Katz und Maus. Das Tor jedoch trafen sie
nicht. Bis zur 38. Minute. Der Puck kam von einem Duisburger Spieler zu Florian Kiel, der nahm Maß und erzielte das 6:0.
Das war dann auch der Pausenstand.

Das letzte Drittel verlor aus Herforder Sicht ein wenig an Fahrt. Die Ice Dragons verlegten sich auf
Ergebnisverwaltung, spielten nicht mehr so druckvoll und beschränkten sich darauf, hinten drin sicher zu stehen.
Trotzdem fielen weitere Tore. Auf Vorlage von Andreas Martens und Patrick Preuße erhöhte Andreas Doppleb mit einem
Schlenzer von der blauen Linie auf 7:0 in der 54. Minute. Eine Minute später dann das schönste Tor des Tages. Eine
Traumkombination von Tristan Weiße, André Schäfer und Nils Bohle, bei der man die Duisburger Hintermannschaft mit
tollen Moves und schnellen Pässen sezierte, schloß Nils Bohle überlegt zum 8:0 ab. Und in der 60. Minute setzte
Ricardo Göldner den Schlußpunkt, als er auf Vorlage von Tristan Weiße und Patrick Preuße den ersten und einzigen
Powerplay Treffer des Abends erzielte.

Der HEV konnte einen zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Sieg einfahren, der, bei entsprechender Chancenverwertung, auch
einige Tore höher hätte ausfallen können.

Torfolge:
1:0 Preuße (0:26);
2:0 Martens/Preuße (11:53);
3:0 Bohle/Göldner/Klein (18:00);
4:0 Göldner/Klein/Bohle (25:03);
5:0 Kiel/Schmunk/Martens (30:29);
6:0 Kiel (37:25)
7:0 Doppleb/Martens/Preuße (53:41);
8:0 Bohle/Schäfer/Weiße (54:59);
9:0 Göldner/Weiße/Preuße (59:28);

Strafenminuten:
Herford 8
Duisburg 12 + 10 Minuten Disziplinar (Erlenhardt)